DryRocket
Innovatives trocknen mit VPD-Technologie
Wer seine Blüten nach der Ernte professionell und reproduzierbar trocknen will, hat mit der DryRocket eine der technisch ausgefeiltesten Lösungen auf dem Markt. Das Trocknungsgerät aus Deutschland arbeitet mit einem geschlossenen System, in dem das sogenannte RocketFuel-Granulat den Blüten gezielt Feuchtigkeit entzieht, ganz ohne Nachlüften und ohne manuelles Eingreifen. Innerhalb von rund 10 Tagen sollen Blüten schonend und schimmelfrei getrocknet werden, während Terpene und Trichome erhalten bleiben. Ob das in der Praxis wirklich so funktioniert und wo es Kritikpunkte gibt, erfährst du im Ratgeber. Wer sich erst einen Überblick über alle Methoden verschaffen möchte, findet in unserem Artikel zum Cannabis trocknen einen guten Einstieg oder schaut sich die Anleitung zur Cannabis Trockenbox als günstigere DIY-Alternative an.
Besonderheiten der DryRocket
Der DryRocket entzieht den Blüten im geschlossenen Growzelt per Trocknungsgranulat (RocketFuel) gezielt Feuchtigkeit. Die App steuert den Prozess automatisch und meldet, wann die Trocknung abgeschlossen ist. Kein Nachlüften, kein manuelles Eingreifen.
Der Hersteller bewirbt den DryRocket mit besonders schonendem Terpenerhalt durch kontrollierte Trocknung. Ob das RocketFuel-Granulat flüchtige Aromastoffe bindet, ist jedoch ein Punkt, den es beim Kauf kritisch zu bedenken gilt.
Wer nicht bei jedem Grow andere Ergebnisse haben möchte, schätzt die Konstanz des DryRockets. Gleiche Parameter, gleiches Ergebnis, das ist besonders für erfahrenere Grower interessant, die ihre Trocknung optimieren wollen.
Produkt- und Shop-Empfehlungen
Die DryRocket ist relativ teuer. Folgende Shops empfehlen wir aus eigener Erfahrung, jedoch kann es sich lohnen, noch weitere Grow-Shops, auf der Suche nach dem besten Preis, miteinander zu vergleichen.
DryRocket
DryRocket
Entfeuchter von AC Infinity als Alternative

Hinweis: Bei der Abbildung handelt es sich um ein Symbolfoto.
Cannabis trocknen mit der DryRocket: Automatisch, aber nicht ohne Haken
Der DryRocket ist ein Trocknungsgerät, das Cannabis ohne manuelles Eingreifen trocknen soll. Das Prinzip: Das sogenannte RocketFuel-Granulat wird in die Rackete gefüllt, die dann im geschlossenen Growzelt die Feuchtigkeit aus der Luft zieht. Eine App überwacht den Prozess und signalisiert, wann die Trocknung abgeschlossen ist. Nach rund 10 Tagen sollen die Blüten fertig getrocknet sein.
Wie funktioniert das RocketFuel-Granulat?
Im Kern arbeitet die DryRocket mit Silika-Gel-Granulat, dem sogenannten RocketFuel. Die DryRocket saugt Luft aus dem Growzelt an, zieht sie durch das Granulat, entzieht ihr dabei Feuchtigkeit und gibt sie wieder zurück ins Zelt. Das Growzelt bleibt dabei geschlossen, es wird keine Ab- oder Zuluft von außen benötigt.
Ein RocketFuel-Beutel reicht für rund 500 g frisches Pflanzenmaterial, zwei Beutel für bis zu 1 kg. Das Growzelt sollte möglichst luftdicht sein, damit das System effizient arbeitet.
Wichtig dabei: Die DryRocket soll ausschließlich mit dem hauseigenen RocketFuel kompatibel sein, andere Granulate werden vom Hersteller nicht unterstützt.
DryRocket vs. klassische Cannabis-Trocknung
Die klassische Methode, Äste kopfüber in einem gut belüfteten, dunklen Raum bei 15 bis 21 °C und 50 bis 60 % RLF aufzuhängen, funktioniert für die meisten Homegrower zuverlässig und kostet kaum etwas. Auch eine selbst gebaute Trockenbox lässt sich mit wenig Aufwand realisieren und liefert bei richtiger Einstellung sehr gute Ergebnisse.
Die DryRocket bietet gegenüber diesen Methoden vor allem Komfort und Reproduzierbarkeit. Wer nicht jedes Mal nachjustieren, lüften und kontrollieren möchte, spart mit der DryRocket viel Arbeit. Für erfahrenere Grower, die konstante Ergebnisse über mehrere Ernten hinweg erzielen wollen, kann das durchaus ein Argument sein.
Lohnt sich der DryRocket? Kosten, Kritik und Community-Einschätzung
In der Community wird der DryRocket kontrovers diskutiert, und das aus nachvollziehbaren Gründen. Der häufigste Kritikpunkt betrifft - neben den hohen Anschauffungskosten - die laufenden Kosten: Ein RocketFuel-Beutel kostet zwischen 15 und 20 Euro; für 500 g Nassmaterial wird ein Beutel benötigt. Das summiert sich schnell und macht die DryRocket auf Dauer deutlich teurer als klassische Trocknungsmethoden.
Bei genauerer Betrachtung handelt es sich beim RocketFuel um handelsübliches Silika-Gel-Granulat. Silika-Gel ist grundsätzlich regenerierbar, indem man es bei niedrigen Temperaturen im Ofen trocknet. Der Hersteller empfiehlt das zwar nicht offiziell, technisch spricht jedoch wenig dagegen. Wer das ausprobieren möchte, tut dies jedoch auf eigene Verantwortung.
Ein weiterer diskutierter Punkt betrifft den Terpenerhalt. Terpene sind flüchtige Verbindungen, die während der Trocknung natürlich aus den Blüten verdampfen. Ob der Trocknungsprozess mit dem Granulat diesen Verlust im Vergleich zu einer klassischen Trocknung verstärkt oder mindert, ist bislang nicht unabhängig untersucht worden.
DryRocket kaufen: Was du vorher wissen solltest
Vor dem Kauf lohnt es sich, ein paar Dinge zu klären. Das Growzelt muss möglichst luftdicht sein, damit die DryRocket effizient arbeitet. Wer kein geeignetes Zelt hat, muss das einkalkulieren. Außerdem sind die laufenden Kosten für RocketFuel ein fester Bestandteil des Systems, kein optionales Zubehör. Der DryRocket ist kein günstiger Einstieg. Wer noch keine Erfahrung mit dem Trocknen von Cannabis hat, sollte zunächst mit einfacheren Methoden beginnen und sich erst dann entscheiden, ob der Mehrwert den Preis rechtfertigt. Wer dagegen gezielt nach einer reproduzierbaren, vollautomatischen Lösung sucht, findet mit der DryRocket ein durchdachtes, wenn auch nicht unumstrittenes Produkt.
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Angaben zu Ausstattung, Lieferumfang und technischen Daten ohne Gewähr. Maßgeblich sind die Informationen im jeweiligen Shop zum Zeitpunkt des Kaufs.